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Veranstaltung

Beyond the World Crisis - Jenseits der Weltkrise:
Alternativen und Transformationspfade

für die Überwindung des Krisen-Kapitalismus

 

Konferenz, Brüssel, 28. Oktober - 1. November 2009

 

The World Crisis and Beyond - Konferenz-Reader

Brussels Perspectives - Konferenzdeklaration

 

Die Entwicklung des globalisierten Kapitalismus hat zu einer Systemkrise geführt, die die verschiedenen Weltregionen unterschiedlich bedroht – als Finanzkrise hier, als Nahrungsmittelkrise dort, als Klima und Umweltkrise, als Krise der Produktion und der Demokratie. Niemals zuvor haben Regierungen so umfassend versucht zu intervenieren, um das System zu stabilisieren, niemals zuvor wurden Regulierungsstrategien in solchem Umfang weltweit besprochen. Vor allem haben im Zuge unterschiedlicher Effekte der Krise und unterschiedlicher Lösungsstrategien die Widersprüche zwischen Nord und Süd zugenommen.


Zur gleichen Zeit geben diese vielfachen Krisen der kapitalistischen Weltwirtschaft der Linken die einzigartige Gelegenheit, Schritte der Umgestaltung und sozialen Alternativen zu besprechen und zu fördern. Eine der Schlüsselfragen ist, ob wir uns bereits in einer Übergangsgesellschaft befinden. Wenn dem so ist: Welche Bedingungen für eine postkapitalistische Welt bestehen bereits, und wie lauten unsere Antworten auf diese Entwicklung?


Linke AktivistInnen und Bewegungen überall auf der Welt befassen sich mit den verschiedenen Aspekten der Weltkrise. Die Ursachen der Krise und ihrer verschiedenen Formen sind bereits ausreichend analysiert worden. Aber welche alternativen Entwicklungspfade gibt es, was könnten anfängliche Schritte für die Transformation sein, und welche spezifischen regionalen Formen des Widerstands gegen eine Wiederherstellung des Krisen-Kapitalismus gibt es? Welche Strategien müssen dringend durchgeführt werden, um langfristig lebensnotwendige Ressourcen für die Menschheit zu sichern?


Mit unserer Konferenz wollen wir Experten aus allen Regionen der Welt zusammenbringen, um Wege aus dem Krisen-Kapitalismus aus verschiedenen linken Perspektiven zu diskutieren. Die Struktur des Symposiums ist wie folgt: Bei der Eröffnungsveranstaltung am Mittwoch, den 28. Oktober werden die Ideen der KonferenzsprecherInnen dem Publikum vorgestellt. Die Plenarsitzungen am Donnerstag, dem 29. Oktober, und Freitag, dem 30. Oktober, sind den spezifischen Themen gewidmet, die mit der Transformation und möglichen Alternativen verbunden sind. Am Samstag, dem 31. Oktober werden wir am "Brüsseler Manifest" arbeiten, einer gemeinsamen Erklärung, die die Hauptergebnisse des Symposiums festhält. Später, am Samstagsnachmittag und am Sonntag, dem 1. November, wird das Weltforum für Alternativen eine offene Sitzung für alle Teilnehmer der Konferenz anbieten. Die Arbeitssprache der Konferenz ist Englisch.

 

Organisation: Rosa Luxemburg Stiftung Brüssel, in cooperation with World Forum for Alternatives and TNI
Sprache: Englisch
Kontakt: Roland Kulke