Überlegungen zur Kunst Als „Dritter Ort“ und „Lingua Franca“ des Interkulturellen Dialogs
Von Wolfgang Siano, Dezember 2011 (Deutsch)

Aus dem Text:
Die Kunst im Sinne eines interkulturellen Dialogs ist Medium von Kommunikation und zugleich Kommunikation per se. Ihre mediatorische Dimension ergibt sich daraus, dass sie Resultat und Auslöser von gesellschaftlichen Prozessen ist, die auf der Produktion und Rezeption von künstlerischen Werken und Konzepten beruhen. Auf Grund dieser notwendigen Verbindung sind sie mehr als ‚nur’ Kunst. Dieses ‚Mehr’ ist ihr ‚Anderes’, was daraus resultiert, dass die Gesellschaft nicht durchgängig in sich künstlerisch reflektiert ist; wäre sie es, gäbe es keine Kunst mehr. Die ästhetischen Modi und Strategien der Vergesellschaftung jedoch (ökonomisch, politisch, institutionell) sind Elemente und Strukturen der Realität, auf die die Kunst durchgreift und dadurch ihre eigene Realität hervorbringt.
Siehe auch:
>> Veranstaltung März 2012 in Brüssel, Das Fremde und das Eigene
Bücher
A post-capitalist paradigm: The Common Good of Humanity
Ed. François Houtart and Birgit Daiber, 2012 (English, Spanish)
mehr ►Politischer Kalender
20. - 22. Juni 2012 | Rio de Janeiro
Cumbre de los Pueblos Rio+20
mehr ►20. Juni 2012 | Brüssel
Rio+20 - Global Day of Action
26. - 27. Juni 2012 | Brüssel
Setting the Agenda: launching the Alternative Trade Mandate Campaign
mehr ►05. - 15. Juli 2012 | Mittelmeer
Boats4People
mehr ►13. - 22. Juli 2012 | Köln
No Border Camp Köln
mehr ►22. - 24. November 2012 | Berlin