Commons, das Geld und der Kredit
von Pedro Páez, 2012 (Deutsch, Englisch, Spanisch)
"Nach Kosick ist der homo oeconomicus nicht nur eine theoretische, sondern auch eine reelle Verirrung. Das von den neoklassischen Ökonomen gezeichnete Menschenbild ist ohne Zweifel eine Entartung und ist als Angelpunkt für die Beschreibung der heutigen Gesellschaft kaum brauchbar – und noch weniger für die Strukturkrise, in der wir uns gegenwärtig befinden. Nichtsdestotrotz: Der hedonistische und automatische Reduktionismus auf den nicht mehr zu sättigenden Verbraucher, der als Vorbote von Benthams Utilitarismus erschien und die Hauptströmungen der Ökonomie wie der Sozialwissenschaften durchtränkt, ist kein bloßes Hirngespenst mit apologetischer Funktion. Vielmehr stellt sie eine wesentliche Abbildung der ontologisch einseitigen Umwandlung des modernen Menschen als Produkt der historischen Entwicklung einer bestimmten Lebensweise, sowie der kapitalistischen Produktionsweise dar. Darüber hinaus hat dieser extreme Individualismus einen sehr wesentlichen Beitrag zum Aufbau der Gesellschaft geleistet, die er zu theoretisieren angibt."
Artikel
Verheerende Folgen - Die europäische Politik hat die Probleme in Griechenland verschärft
Von Marc Walenta, November 2012 (Deutsch)
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Energiepolitik und Extraktivismus: Widerstände und Alternativen
Reader mit Thesenpapieren des Seminars in Tunis, März 2013, zusammengestellt von Marlis Gensler (Englisch und Französisch)
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