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Berichte

Von Lima nach Madrid: Anhörung im Europaparlament

 

Notizen zur Anhörung im Europaparlament in Brüssel, 18. November 2009

 

Zeugen von Menschenrechtsverletzungen durch europäische transnationale Konzerne in Lateinamerika stellten am 18. November 2009 ihre Fälle im Europaparlament vor.

 

In Vorbereitung auf das People's Tribunal auf dem alternativen EU-LAC-Gipfel am 14.-18. Mai 2010 in Madrid berichteten u.a. Fischer aus Brasilien, wie sie Umweltverschmutzungen verhindern wollen. In einer Bucht in der Nähe von Rio de Janeiro verstößt ein Stahlwerk der Firma Thyssen-Krupp gegen Umweltauflagen und vertreibt damit Fischer, für die bis dahin die Bucht Lebensgrundlage war. Die Fischer haben sich organisiert; die firmeneigenen Sicherheitsleute reagieren darauf mit Morddrohungen gegen die Fischer.

 

Die Fischer und Einwohner der Bucht Sepetiba fordern von der deutschen Regierung und der Europäischen Union, die Einhaltung von Arbeits- und Umweltstandards und der Menschenrechte bei deutschen und europäischen Auslandsinvestitionen. Im einzelnen: die technologischen Standards, die Vorsorge-, Verursacher- und Kooperationsprinzipien, Reparations- und Schadensersatz; die Kontrolle der ILO-Standards und das Recht auf soziale und gewerkschaftliche Organisierung.

 

Companhia Siderúrgica do Atlântico (CSA)

 

Website der Kampagne zu Thyssen-Krupp